Zugüberfall 2002

Was hier geschrieben ist, kann nur ein kleiner Auszug der Geschehnisse sein. Es würde sonst den Umfang sprengen.

2002 kam der Club auf die Idee, daß man doch mal einen Zug überfallen könnte. Dieser Vorschlag wurde mit allgemeiner Begeisterung aufgenommen und es wurde an der Umsetzung gearbeitet. Welchen Zug sollte man überfallen? Wie soll alles vonstatten gehen usw.,usw.?

Man entschied sich schließlich für die Museumsbahn Bad Bederkesa.
Dafür musste erstmal die Genehmigung eingeholt werden. Es wurden viele Anträge bei der Bahn und bei den Ämtern wegen Waffentragen, Pferde auf öffentlichem Gelände, Gefängnis aufbauen und vielem mehr gestellt.

Der Plan des Überfalls sah dann so aus: In Bad Bederkesa stiegen Leute vom Club ein und sollten sich unter die normalen Fahrgäste mischen. Dabei hatten sie Wertgegenstände für den Überfall, denn es durften natürlich nur Clubmitglieder beraubt werden. Dazu wäre noch eine Schatzkiste im Zug was natürlich lohnenswert für die Banditen sein sollte. Die Bande, "Train-Gang", die aus 4 Mitgliedern bestand, gesellte sich auch gleich dazu und würde sich auf den Überfall vorbereiten.

Eine Station weiter würde schon der Bundesmarshal mit seinen Gehilfen warten, dann zusteigen und die Verhaftungen vornehmen. Das Ende wäre das Schaufenster Fischereihafen Wulsdorf im Gefängnis. Jetzt war üben angesagt. Dazu wurden im Saloon Stühle zusammen gerückt, die Leute verteilt und überfallen. Es sollte ja später alles reibungslos über die Bühne gehen.

Am 14.07.2002 war es dann soweit. Das Abenteuer konnte beginnen. Clubmitglieder mischten sich in Bad Bederkesa unter die normalen Fahrgäste der Museumsbahn. Dazu auch die Mitglieder der Bande und die Schatzkiste wurde eingeladen. Es war schon sehenswert, wie sich Clubmitglieder in Westernkluft zu den normal angezogenen Leute gesellten und auch bestaunt wurden. Die Fahrgäste wussten natürlich nicht, was auf sie zukommen würde.

Der Zug fuhr los und es kam was kommen musste, "Alle bitte ruhig bleiben, dies ist ein Überfall", erschallte es laut im Abteil, "nehmen sie bitte ihre Wertgegenstände und werfen sie sie bitte in den Beutel, den wir ihnen hinhalten." Die nicht eingeweihten Fahrgäste waren natürlich vollkommen überrascht, und es gab auch einige die wirklich ihre Wertgegenstände in den Beutel werfen wolltzen, was natürlich dankend abgelehnt wurde, da dies ja nur ein Scheinüberfall isei und sich nur auf den Club beziehe und überhaupt alles nur ein Spaß sei.

Der Überfall gelang und der Beutel füllte sich. Die Kiste wurde auch von der Bande an sich genommen; aber was für ein Pech, der Zug hielt, und die Gesetzeshüter nahmen sofort die Bande fest, und das alles ohne Gegenwehr, weil sie total überrumpelt waren. Damit war der erste Teil des Überfalls fertig. Die Fahrgäste bekamen noch eine schicke Urkunde als Erinnerung.

Endstation für alle Fahrgäste und auch die Banditen war das Schaufenster Fischereihafen Wulsdorf. Die Hände gefesselt durfte die berüchtigte Train-Gang zur Strafe die Schatzkiste bis zum Gefängnis tragen. Dort wurden alle Gangster eingesperrt und mussten sich dem Dunkball zur Verfügung stellen.

Alles in allem war das ein super Tag und ein Erlebnis, was man so schnell nicht vergessen wird.

 

 

                                                                                                                                        nach oben  
Impressum Haftung